FAQ: HÄUFIGE FRAGEN ZUR TECHNISCHEN UMSETZUNG
Die bestehenden Systeme werden über Schnittstellen und eine geeignete Integrationsarchitektur mit der DPP-Plattform verbunden. Zunächst wird festgelegt, welche Informationen aus welchem Quellsystem benötigt werden. Anschließend werden Daten gemappt, geprüft und automatisiert bereitgestellt. So können bestehende Systeme weiter genutzt werden, ohne sämtliche DPP-Daten in einem einzigen System speichern zu müssen. Mehr erfahren
Eine DPP-Plattform stellt die technische Infrastruktur für die Bereitstellung und den Betrieb Digitaler Produktpässe bereit. Dazu können unter anderem DPP-Strukturen, Produktidentitäten, Datenorchestrierung und Validierung sowie Publishing, Versionierung und Lifecycle-Funktionen gehören. Die Plattform verbindet damit relevante Unternehmensdaten mit dem eigentlichen Digitalen Produktpass.
Pimcore kann als PIM/MDM ein wichtiges Quellsystem für DPP-relevante Produkt- und Stammdaten sein. Ein Digitaler Produktpass umfasst jedoch zusätzliche Anforderungen, etwa an Produktidentitäten, Datenbereitstellung, Validierung, Zugriffslogiken und Lifecycle-Prozesse. Dafür kann eine spezialisierte DPP-Plattform eingesetzt werden.
Ein PIM-System ist nicht grundsätzlich Voraussetzung für einen Digitalen Produktpass. Bei umfangreichen Produktsortimenten kann ein PIM jedoch eine wichtige Grundlage bilden, um Produkt- und Stammdaten zentral zu strukturieren, ihre Qualität zu verbessern und sie für den DPP bereitzustellen. Weitere benötigte Informationen können aus anderen Systemen stammen. Mehr erfahren
Für die technische Umsetzung müssen zunächst die relevanten Produktdaten und ihre Quellsysteme identifiziert werden. Je nach Produkt können Informationen beispielsweise aus PIM, ERP, PLM, ESG-, Produktions-, Lieferketten- oder Service-Systemen stammen. Diese Daten werden strukturiert zusammengeführt und mit einer geeigneten DPP-Infrastruktur verbunden.